BLOODBATH / MUSICAL MASSACRE

Im Jahre 1988 wurde im sächsischen Nossen eine Band namens BLOODBATH gegründet, die den Proberaum aber nie verlassen hat. Die ersten zwei Jahre der Band wurden durch viele Musiker-Wechsel geprägt und erst im Sommer 1990 stabilisierte sich die Besetzung. Die Band benannte sich in MUSICAL MASSACRE um und nahm Anfang 1991 eine Kassette im Proberaum auf. Musikalisch wurde Death Metal à la ASPHYX und AUTOPSY geboten, der beim schon beim ersten Auftritt im August 1991 im Süden Ostdeutschlands auf offene Ohren traf. In der Folgezeit nahmen die Nossener die Demo-Kassette "The Evil's Incarnation" auf, welche sieben Songs plus ein Intro enthielt und im November 1991 veröffentlicht wurde. Das zweite Demo „Necrobestiality“ wurde dann am 24. und 25. Oktober 1992 im Studio von "Brückenhaus Audio Productions" eingespielt und die sieben Songs (inklusive ein Intro) erschienen als handnummerierte Kassette mit gedrucktem Cover und wurden dann 1999 beim Label "Deadly Art Production" nochmal auf Vinyl veröffentlicht. Die Band zerbrach dann aber kurz darauf wegen musikalischer und privater Differenzen, woraufhin Renè Kögel und Uwe Limberger im Frühling 1993 PURGATORY gründeten. Im Jahre 2012 initiierte Gitarrist Andrè Hase eine Reunion von MUSICAL MASSACRE und konnte dafür zwei Original-Mitglieder reaktivieren: Schlagzeuger Ralph Richter und den damals bei GRACE spielenden Bassisten Uwe Limberger. Dazu kamen noch Sänger Carsten "Sicki" Sickert (er war in den Neunziger Jahren bei DARK DECADE und PURGATORY aktiv) sowie Gitarrist Olaf Gerold, der Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger bei HELION und DEATHTRAP tätig war. Doch diverse Proberaum-Sitzungen brachten Defizite zu Tage, die durch Besetzungswechsel ausgemerzt werden mußten. So wurde Carsten Sickert durch den ehemaligen REFRACTORY-Sänger Michael "Keiler" Geyhler ersetzt und Anfang 2013 wurde David Beier Nachfolger von Schlagzeuger Ralph Richter. Im Juni 2013 spielten die Nossener ihr erstes Konzert nach der Wiedervereinigung und absolvierten im Dezember des gleichen Jahres einen vielbejubelten Auftritt (mit Gast-Gitarrist Renè Kögel) als Vorgruppe beim zwanzigjährigen Jubiläum von PURGATORY. Seitdem arbeiten MUSICAL MASSACRE an aufgefrischten Versionen ihrer Songs aus den Neunzigern, die mittlerweile Kult-Status besitzen. Die sächsischen Death Metaller haben aber auch schon etliche neue Lieder komponiert, welche sich bei Konzerten neben den Klassikern aus den Neunzigern behaupten konnten und auf dem ersten Langspiel-Album "Hell Tank 666" veröffentlicht wurden. Ein weiteres Album ist Planung, so daß die Geschichte der Band muß also zu einem späteren Zeitpunkt zu Ende geschrieben werden muß...   MUSICAL MASSACRE anno 1991

Mitglieder:

Silvio "Goofy" Zeller (v 90-92)
Renè Kögel (g 90-92)
Andrè Hase (g 90-92, 12-heute)
Uwe "Limbi" Limberger (b 90-92, 12-heute)
Ralph "Olga" Richter (d 90-92, 12-13)
Sörko (v 92)
Carsten "Sicki" Sickert (v 12)
Olaf Gerold (g 12-heute)
Michael "Keiler" Geyhler (v 12-heute)
David Beier (d 13-heute)

Quelle: Andrè Hase, Olaf Gerold, eigene Aufzeichnungen, Band-Veröffentlichungen

Demo "The Evil's Incantation" (1991):

Intro / Reverend Of Hel / Macabre Ritual Of The Sadistic Executer / In The Grip Of Inquisition / Deification / Nosferatu / Regeneration / The Evil's Incarnation

Demo "Necrobestiality" (1992):

Intro / Dark Reality / Fear Of Pain / Angel Of Death / Lord Of Putrefaction / Moment Of Identify / Process Of Cremation

CD "Necrobestiality [1991-1992]" (2014):

Intro / Dark Reality / Fear Of Pain / Angel Of Death / Lord Of Putrefaction / Moment Of Identity / Process Of Cremation / Intro / Reverend Of Hel / Macabre Ritual Of The Sadistic Executer / In The Grip Of Inquisition / Defication / Nosferatu / Regeneration / The Evil's Incarnation / Reverend Of Hel / The Violator / Obliteration Of Mankind / Nosferatu

CD "Hell Tank 666" (2015):

Intro / Stalingrad / Last Fortress / Black Sun's Empire / Hell Tank 666 / Reanimation / Zeroed (Cover) / Nosferatu / Dark Reality

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